Gott ist überall

Wer Gott sucht, wird ihn finden. Für viele Menschen ist Gott aber leider nur noch ein abstraktes Konstrukt der Kirche, und nach ihrer Meinung bedürfe es einer streng katholischen Sichtweise, um an ihn zu glauben. Doch Gott ist überall, wir finden den Zugang zu ihm in den unterschiedlichsten Situationen – und vor allem in uns selbst.

Alle Wege führen zu Gott

Schon im 42. Psalm wird die Frage „Wo ist dein Gott“ an einen Ungläubigen gerichtet. Wo Gott ist, wird in der Bibel auf verschiedenste Weise geklärt, doch die einfachste Erklärung finden wir in Psalm 145:18: Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen.

Der hoffnungsvolle Weg jeden Sonntag in die Kirche ist nicht die einzige Möglichkeit, Gott zu begegnen. Denn wir können darauf vertrauen, dass Gott DA ist. Um uns herum, in uns drin. Für uns da. Wenn wir ihn brauchen. Er nimmt verschiedenste Gestalt an, manchmal erkennen wir ihn, manches Mal bleibt er im Verborgenen. Er spendet uns Trost, wenn wir nicht weiter wissen. Wir müssen uns nur trauen, ihn anzusprechen.

Wer Gott anruft, wird erhört

Wir müssen lernen, uns zu trauen. Und zu vertrauen. Vertrauen wir darauf, dass Gott uns erhört – und auch wir müssen lernen zuzuhören. Denn Gott spricht auch durch Freunde zu uns, die uns Rat geben und Hilfe geben, wenn wir diese am dringendsten nötig haben. Wenn wir uns einsam fühlen, kann sich Gott auch in der Gestalt einer streunenden Katze zeigen, die wir liebevoll aufnehmen. Gottes Licht erhellt die Dunkelheit in uns, wir müssen es nur zulassen.

Alle Wege führen zu Gott

So erlebten es auch Margot Steinberg, Chefin des Hofbräukellers, und Fußballprofi Reinhold Yabo. Die beiden könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein – und doch vereint sie der der Glaube: Sie fanden auf ungewöhnliche Weise zu Jesus. Dem 23-jährigen Yabo stieg nach eigenen Angaben der Ruhm zu Kopf, als er mit 2009 mit der U-17-Nationalmannschaft Europameister wurde. Doch seine Schwester rückte sein Herz mit der Botschaft Jesu Christi wieder an den rechten Fleck – und er begann die Bibel zu studieren. Die Worte seiner Schwester hatten ihn so nachhaltig beeindruckt, als hätte Gott direkt zu ihm gesprochen.

Margot Steinberg hingegen fand den Glauben mitten in einer Ehekrise wieder, zuviel Arbeit hatte die Zuneigung des Ehepaares zueinander verdrängt. Beide schlugen in den 1980er Jahren unterschiedliche Richtungen ein: er musste beruflich viel reisen, sie suchte in esoterischen Lehren ihr Heil. Die Wende kam, als beide 1989 an einem Vortrag der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG) teilnahmen – so fanden beide nicht nur zu Jesus, sondern auch wieder zueinander.

Bildquelle: Martin Boulanger / sxc.hu