Ist die christliche Liebe noch zeitgemäß? Jetzt erst recht!

Der Christ hat es in der modernen Welt nicht unbedingt leicht: oft und schnell werden Werte und Prinzipien eines Christen als altmodisch und „verstaubt“ abgetan – im besten Falle belächelt. Gerade bei der Partnersuche kann ein Gläubiger allerlei Vorurteilen begegnen.

Gerade bei der Partnersuche kann ein Gläubiger allerlei Vorurteilen begegnen

Der Christ in uns ist sich seiner Spiritualität sicher. In Interaktion mit wenig bis gar nicht religiösen Menschen kann das Einstehen für den eigenen Glauben jedoch ein hartes Brot sein. So legen viele Menschen christliche Werte als Zwang oder Einengung aus. Doch wozu führt die vermeintliche Freiheit? Zu scheiternden Ehen, oft wechselnden Partnern, ungewollt gezeugten Kindern und unsteten Familienverhältnissen. Aber streben diese Menschen in ihrem Unglauben nicht eigentlich nach derselben Erfüllung, die sich ein Christ von seinem Vertrauen in Christo erhofft?

Paulus´ Brief an die Korinther – der Liebe Essenz

Der heilige Paulus schrieb in seinem ersten Brief an die Korinther: „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.“ Diese auf den ersten Blick so unspektakulären Worte entfalten besonders in Kontrast zur heutigen Zeit eine sich leise anschleichende Explosivität. Geduld, Güte, Bescheidenheit – sind das nicht Eigenschaften, die jeder Mensch sich bei seinem Lebenspartner sucht? Es ist kaum vorstellbar, darauf zu verzichten – ob christlichen Glaubens oder nicht.

Unverzichtbare Liebe, unverzichtbares Glück – ein Leben lang

Gott hat den Menschen so gestaltet, dass er sich am liebsten zum Menschen gesellt. Besonders in frommem und familiärem Sinne. Aber selbst die gütigste Partnerschaft und Ehe ist nicht gefeit vor Einflüssen, die den Haussegen hier und dort in Schieflage bringen können. Heutige praktizierte schnelllebige Beziehungskonzepte kommen gerade darum sehr zügig an ihre Grenzen – und zu oft an ihr Ende. Einfachste Bedürfnisse und Erwartungen werden nicht bedient, wenn überhaupt beachtet. Hörten viele doch auf Paulus, zu was die Liebe imstande ist: „Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“

Treffen Sie das nächste Mal jemanden, der Ihre Überzeugungen belächelt, denken Sie an Paulus´ Worte: „Die Liebe hört niemals auf.“ Ob das wohl Ihr Gegenüber von seiner Liebe auch behaupten kann?

Bildquelle: James Chan / sxc.hu (1427670)