Mit der Kraft der Ökumene für mehr Klimagerechtigkeit

Christentum und Naturschutz – lässt sich das verbinden? Natürlich! Vom 13. September bis zum 28. November 2015 findet der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit statt. Christen laufen in gemeinsamer Spiritualität für die Zukunft unserer Umwelt!

„Geht doch!“ - rund 600 Pilger machen sich auf den 1470 km lange Weg zur UN-Klimakonferenz in Paris

Anstoß für dieses fantastisches Beispiel christlicher Tatkraft ist die UN-Klimakonferenz ab dem 30. November in Paris. Dementsprechend führt der Ökumenische Pilgerweg von Flensburg über Trier nach Paris. Um rechtzeitig anzukommen startete das Unternehmen bereits am am 13. September in Flensburg. Rund 600 Pilger haben sich für die 1470 km lange Strecke angemeldet und werden durch tägliche Mit-Wanderer verstärkt.

„Geht doch!“ ist das simple wie eingängige Motto der wandernden Demonstration. Das Ziel ist nicht nur allein die Klimakonferenz in Paris, sondern vor allem im Vorfeld mehr „Bewusstsein für die Klimagerechtigkeit auf unserem Planeten“ zu schaffen, wie es auf der eigenen Internetseite heißt.

Wandern, Aufrütteln, Beten

Doch einfach „nur“ Gehen bedeutet diese Pilgerwanderung beileibe nicht: Workshops und politische Aktionen säumen den Weg, möchten zu mehr Sorgfalt für unsere Umwelt mahnen und sorgen natürlich auch für spirituelle Versorgung der gläubigen Läufer. So bleibt es nicht nur bei dem aussagekräftigen Symbol, das diese Pilgerwanderung an sich schon darstellt, sondern auch für die Erbauung der Teilnehmer selbst bei jedem Schritt und Tritt. Und für alle, die sich an den Aktionen auf den Etappen beteiligen natürlich ebenfalls!

Jeder kann mitwandern

Obwohl die Pilgerwanderung bereits in vollem Gange ist, kann jeder jederzeit einsteigen. Dabei liegt es an jedem selbst zu entscheiden, ob nur für einen Tag oder gleich mehrere Etappen mitgelaufen werden soll oder kann. Sie würden vielleicht gerne mitlaufen, aber sind zeitlich oder gesundheitlich dazu nicht in der Lage? Alles kein Problem, denn nicht nur das Mitwandern hilft: schließlich brauchen die unermüdlichen Pilger Kost und Unterkunft!

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