Verlieben kann man nicht erzwingen. Oder doch?

Ob es bei einem Date mit einem neuen Partner funktioniert, ist nicht allein eine Sache der Sympathie. Untersuchungen belegen, dass wir unter bestimmten Umständen offener sind, uns zu verlieben.

Verlieben kann man nicht erzwingen! Wissenschaftler widersprechen dieser These und geben Singles Hoffnung

Millionen Singles wollen sich verlieben. Aber das klappt nicht auf Rezept! Oder liegen wir mit dieser Überzeugung falsch? Wissenschaftler sagen, dass wir uns durchaus einiger hilfreicher Tricks bedienen können, um schneller auf Wolke sieben zu schweben.

Viele Singles träumen davon, einfach mit den Fingern zu schnippen und schon den richtigen Partner im Arm zu halten. Im wahren Leben funktioniert das natürlich nicht – oder übersehen wir zuweilen einfach nur die Möglichkeiten, die uns gegeben sind?

Untersuchungen belegen, dass Menschen in bestimmten Situationen offener dafür sind, sich zu verlieben. Solche Gelegenheiten können wir schaffen! Das Gefühl von Liebe kann durch extern verursachte Erregungszustände intensiviert werden, so die wissenschaftliche Erklärung. Gerade körperliche Erregung, wie sie zum Beispiel durch Sport, Tanzen oder einen aufregenden Urlaub ausgelöst werden kann, führt dazu, dass das Herz intensiver schlägt, die Atmung schneller geht und die Hände feucht werden. Gerät in einer solchen Situation eine attraktive Person in unser Blickfeld, addiert sich die bereits bestehende Erregung zu der neuen, die durch die anziehende Person entsteht. Das Gefühl der Verliebtheit verstärkt sich in diesen Momenten erheblich.

Nervenkitzel für die Liebe

Experten raten daher: Wenn Ihr Euch mal wieder richtig verlieben wollt, trefft Euer Date nicht im Kino oder Café, sondern geht gemeinsam klettern, laufen, surfe oder was auch immer den Körper in Schwung bringt. Das intensive Erleben der Action überträgt sich automatisch auf den Begleiter.

Gemeinsam erlebter Nervenkitzel unterscheidet sich auch darin, dass man sich im „normalen“ Kennenlern-Szenario gut verstellen und hinter einer Maske verstecken kann. Das funktioniert in Grenzsituationen nicht. Unter Anspannung zeigen wir unser wahres Gesicht – man erfährt also sehr schnell, wie der andere tickt und um was für einen Menschen es sich handelt. Wenn es unter diesen „besonderen“ Umständen passt, funktioniert mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Beziehung sehr gut.

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