Herbst als Zeichen der Hoffnung

Wenn sich im Herbst die Blätter verfärben, so verfärben sich auch unsere Gedanken. Die Einen werden schwermütig, die Anderen fassen erneut Hoffnung. Doch egal wie es uns geht, egal zu welcher Jahreszeit, Gott begleitet uns stets auf unserem Weg durch die Partnersuche.

Herbst

Es ist wieder soweit. Die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen. Auch unsere Stimmung verfärbt sich. Unsere Zuversicht fällt wie das Herbstlaub von unserem Gemüt. Denn der Herbst ist das erste Zeichen, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt.

Ein weiteres Jahr in dem man auf Partnersuche war. Es kommt einem wie eine Ewigkeit vor. Man hofft Monat für Monat den Traummann zu finden. Den richtigen Partner, einen gläubigen Partner. Und ab und an beginnt man sogar zu zweifeln. Warum lässt Gott mich nur so lange suchen? Warum hilft er mir nicht endlich den richtigen Partner zu finden? Wo ist Gott nur, wenn ich ihn brauche? Wenn ich verzweifel? Ich trage Dich durch schwere Zeiten Ein Freund antwortete mir mit folgendem Bibelzitat auf diese Fragen: Ein Mann blickte zurück auf sein Leben. Er sah einen langen Strand mit zwei Fußspuren, die nebeneinander her gingen. Die eine Fußspur war die des Mannes selbst. Die andere gehörte zu Jesus. Nach einer Weile fiel dem Mann auf, dass in einigen Abschnitten seines Lebens nur eine Fußspur zu sehen war. Es handelte sich dabei um Zeiten, in welchen es ihm besonders schlecht ging. Daraufhin fragte er: „Herr, warum hast Du mich in den Zeiten, in welchen ich Dich am meisten brauchte, verlassen?“ Jesus antwortete: „Ich habe dich nicht verlassen. In den Abschnitten Deines Lebens, in denen Du nur eine Fußspur siehst, in den Zeiten, in welchen es Dir so schlecht ging, da habe ich Dich getragen.“ Gott bringt mich ans Ziel der Partnersuche Aus diesen Worten fasste ich erneut Mut. Ich deutete die fallenden Herbstblätter nicht mehr als Zeichen des Endes. Vielmehr waren sie fortan ein Countdown, bis ich den richtigen Partner finde. Denn ich wusste der Herr ist immer an meiner Seite. Mit seiner Hilfe werde ich meinen Partner eines Tages finden. Auch wenn ich zwischendurch am Verzweifeln bin und nicht mehr weiter kann. Der Herr wird mir helfen und mich sogar tragen. Solange bis ich schließlich am Ziel der Partnersuche bin.

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